Notstromaggregate - was können sie leisten und für wen lohnt sich der Einsatz? Notstromaggregate werden überall dort eingesetzt, wo entweder kein öffentliches Stromnetz anliegt oder wo eine kontinuierliche Stromversorgung sichergestellt werden muss. Die bekanntesten Einsatzorte sind sicher Krankenhäuser, Banken und Serverknotenpunkte, aber auch in industriellen Anlagen und verkehrstechnischen Bereichen werden Notstromaggregate eingesetzt, da hier ein längerer Stromausfall gravierende Folgen haben könnte. Notstromaggregate können aber auch als alleinige Stromlieferanten auf kleineren Freizeitbooten oder in abgelegenen Berghütten eingesetzt werden.

Das Notstromaggregat setzt sich aus einem Motor und einem Generator, der den eigentlichen Strom erzeugt, zusammen. Je nach Einsatzort kann zwischen einem Otto- oder einem Dieselmotor gewählt werden, wobei stationäre Anlagen mit einem Dieselmotor betrieben werden müssen. Transportable Aggregate können hingegen auch mit normalem Ottokraftstoff angetrieben werden. Um ein Notromaggregat sicher betreiben zu können, sind einige Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Da nach den Stromausfall des öffentlichen Netzes immer einige Sekunden vergehen, bis der Motor anspringt und der Generator Strom liefert, ist es wichtig, gerade in sensiblen Bereichen wie z.B. Krankenhäusern eine sogenannte unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) einzusetzen. Die USV sichert diese kritische Sekunden beinahe unmerklich ab, bis der Strom vom Notstromaggregat wieder fließt.

Es ist insbesondere bei mobilen Geräten sehr wichtig, darauf zu achten, das das Aggregat geerdet ist, um schwere Unfälle zu vermeiden. Bei großen Anlagen sind die entsprechenden Betriebsvorschriften unbedingt einzuhalten und die Anlagen dürfen nur von kompetenten Personal bedient und gewartet werden.

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