Die Bauvorbereitung beinhaltet alle Tätigkeiten, die erforderlich sind, um mit dem Bau beginnen zu können. Die Planung und die Zeichnung eines Gebäudes wird durch einen Architekt übernommen. Die ersten Arbeiten an einem zu bauenden Gebäudes ist der Rohbau. Als Rohbau bezeichnet man im Bauwesen ein Gebäude, das nur außen fertig gestellt ist, jedoch noch keinen Ausbau des Inneren aufweisen kann. Grundsätzlich besteht der Rohbau aus der Tragkonstruktion, also aus den Teilen für die die Standsicherheit (die Statistik) des Bauwerkes erforderlich ist. Zu dem Rohbau gehört das Fundament, dies ist der Unterbau des Gebäudes, sowie der Keller. Als auch die Außenwände, also das Mauerwerk, die Innenwände und der gemauerte Schornstein. Die Fassade und das Dach vervollständigen den Rohbau.

Die Wärme- und Schalldämmung der Wände und der Decken sind besonders wichtig, damit werden die gesundheitliche Entwicklung sowie das sichere Wohnen, später im vollendeten Gebäude, gegeben. Die letzte Arbeit am Rohbau ist die Aufstellung des Dachstuhls. Ist das Dach aufgestellt, ist dies auch die Fertigstellung des Rohbaus. Danach ist es ein beliebter Brauch ein Richtfest, mit dem Bauherrn und den Baumitarbeitern zu feiern. Sind alle Arbeiten beendet, muss ein Prüfstatiker den Rohbau als fehlerfrei abnehmen. Gibt es keine Mängel oder Änderungen am Rohbau zu beheben, kann man mit dem Innenausbau des Gebäudes anfangen.

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