Als Notstromaggregat werden Maschinen bezeichnet, die aus bereits vorhandenen Energieträgern Strom erzeugen. Zu einem Notstromaggregat gehören ein Verbrennungsmotor sowie ein Generator, der aus der durch den Verbrennungsmotor erzeugten Rotationsenergie Strom erzeugt. Mobile Notstromaggregate verfügen meist über einen Ottomotor, wohingegen bei größeren Einheiten Dieselmotoren eingesetzt werden, weil Diesel ungefährlicher als Ottokraftstoff ist. Gestartet werden die Einheiten entweder über einen elektrischen Anlasser, einen Seilzug oder Druckluftanlasser. Letzterer findet jedoch wird jedoch nur bei großen Dieselmotoren eingesetzt. Verwendung finden fest installierte Einheiten unter anderem in Einrichtungen, deren permanente Stromversorgung unerlässlich ist (Krankenhaus, Sendestationen von TV und Radio). Leistungsstarke Einheiten brauchen jedoch eine relativ hohe Anlaufzeit, weswegen die Zeit bis zur völligen Einsatzbereitschaft mit Batterien gepuffert werden muss. Mobile Einheiten haben ein sehr breites Einsatzspektrum es reicht vom Einsatz in Wagen des THWs die dem Katastrophenschutz dienen bis hin zum privaten Einsatz beim Kampieren. Beim Einsatz von mobilen Notstromaggregaten ist jedoch zu beachten, dass nach Bedienungsvorschrift eingesetzt werden, da sonst die Erdung nicht ausreicht. Wenn Strom von einem Notstromaggregat in ein öffentliches Stromnetz eingespeist werden soll, muss darauf geachtet werden, dass das Aggregat in der Lage ist sich mit dem Stromnetz zu synchronisieren. Zur Jahrhundertwende haben viele Haushalte Notstromaggregate angeschafft, da sie Angst vor potenziellen Versorgungsschwächen hatten.
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