Ob von Geburt an, durch Unfall, oder Krankheit ein Rollstuhlfahrer hat es nicht so leicht, schon bei den einfachsten Handlungen. Hat das Gebäude in das die Person die im Rollstuhl sitzt hereinfahren möchte nur eine Treppe, so braucht es schon fremde Hilfe die Stufen zu überwinden. Sind die Klingeln zu hoch angebracht, so dass der Rollstuhlfahrer nicht selbständig klingeln kann, auch da wäre schon wieder Hilfe notwendig. Bei den meisten öffentlichen Gebäuden gehen die Türen schon automatisch per Lichtschranke auf, aber schon das Öffnen einer normalen nicht automatisierten Tür kann für die Person die im Rollstuhl sitzt eine schwierige Aufgabe sein. Viele Ämter, Krankenhäuser, Bahnhöfe und andere öffentliche Einrichtungen haben schon behindertengerechte Toiletten eingerichtet, damit auch der Rollstuhl durch die Tür passt und somit der Rollstuhlfahrer seine Notdurft weitgehend ohne fremde Hilfe verrichten kann. Seit nicht allzu langer Zeit, sind auch schon die Busunternehmen dazu übergegangen so genannte Niederflurbusse einzusetzen die abgesenkt werden können, damit Personen im Bus diesen ohne fremde Hilfe befahren und verlassen können. In der heutigen Zeit muss jeder damit rechnen, wenn man hilfsbedürftig ist, das die Leute eher weggucken als zu helfen. Das sollte eigentlich nicht so sein, aber nicht zuletzt aus den Medien erfährt man, dass immer wieder rücksichtslose Mitmenschen unterwegs sind. Jede Person die sieht, dass jemand hilfsbedürftig ist, also eine Person in Not, der sollte sich auch kurz die Zeit nehmen um zu helfen, denn es kann jedem selbst passieren, das man von heute auf morgen im Rollstuhl sitzt und dann auf fremde Hilfe angewiesen ist.
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